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Die Geschichte von Fila Kaffee |
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Die steilen Hänge der Fila costeña sind heute mit smaragdgrünen Kaffeepflanzen bedeckt. Die Bauern benutzen immer noch die gleichen althergebrachten Maschinen um ihre goldene Ernte zu kultivieren, wie vor 50 Jahren. In vielen anderen Regionen hat man heute die Traditionen vergessen und ausländische, Mittel- und Groß-betriebe haben die Kaffeeindustrie übernommen. |
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Bei Fila Kaffee dreht sich alles darum, die ursprünglichen Träume von Luigi Sansonetti am Leben zu halten. Für ihn war wichtig die kleinen Betriebe der Region zu einer Cooperative zu vereinen und so durch ihre Anzahl einen Preis zu bestimmen, der seinen Nachbarn und Kollegen erlaubt ihr Auskommen zu haben und ein friedliches Leben zu führen.
Es gab viel zu tun!
Eine Gruppe von italienischen Kriegsveteranen suchte einen neuen Platz zum leben. Sie kamen mit der Regierung von Costa Rica ins Geschäft als Societa Italiana di Colonisazione Agricola. Sie verkauften 1950 an andere Italiener in Rom Aktien um ihre Pläne zu finanzieren. 1951 begann Sansonetti mit dem Ministerium für Landwirtschaft zu verhandeln, um sein Traumland zu finden. Er stellte dazu ein Expertenteam zusammen. Dazu gehörten Ingenieur Gaston Bartorelli, Professor Cesar Dondoli, Doktor Lino Vicarioli, der Forst und Holzexperte Otello Benedetti, Bauingenieur Luis Demetrio Tinoco und der US-amerikanische Botaniker Holdrige.
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Das Team beschloss ein Gebiet im Süden Costa Ricas in der Gegend von Coto Brus zu besiedeln. Es gab dort keine Straßen oder Kommunikationsmöglichkeiten aber bald sollte dort, nur 54 Km entfernt, die Panamerikaner vorbeiführen. Dies war ein riesengroßer Vorteil, da sie dadurch auch einfachen Zugang zum Hafen von Golfito bekamen, der von Bananenplantgen umgeben war.
Die Regierung von Costa Rica verkaufte ihnen schließlich 10.000 Hektar Land zu einem Preis von 10 colones pro Hektar (heute ist 1$, 570 colones wert). Verschiedene Bedingungen wurden festgelegt. Sie mussten sich verpflichten die 54 Km Straße zu bauen, die das ganze Jahr über passierbar sein sollte. In dem Gebiet sollten innerhalb von 10 Jahren 250 bis 300 Familien siedeln, von denen mindestens 20% Costa Ricaner sind. Den Siedlern wurden 10 bis 20 Hektar Land pro Familie überschrieben. Sie mussten für alle Familien Häuser bauen, Schulen für die Kinder, einen Stromgenerator, eine Sägemühle und schließlich eine Cooperative aufbauen, die allen gleichen Nutzen bringt. |
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Im Januar 1952 wurde der genaue Ort ausgesucht. Beschrieben wird er als das Land unter dem Zusammenfluss des Flusses Negro und Sabalito bis zum Zufluss des Coto Brus Flusses. Dieses Bergland war komplett mit Regenwald bedeckt. Es sollte angeblich auf einer Höhe von 800 – 1000 Metern liegen und ist somit perfekt um Kaffee anzubauen. Später fand man heraus, dass die Höhe 800 – 1500 beträgt und damit noch besser für Kaffee ist.
Die Arbeit startete am 28.2.1952. Es musste schnell eine Strasse her, die den Berg runterführte und das ganze Jahr passierbar war. Die Sägemühle und die ersten 3 Häuser wurden im neugegründeten La Colonia fertiggestelt. Der Name wurde bald geändert in San Vito del Rio Java, zu Ehren des Schutzheiligen der Einwanderer.
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San Vito ist heutzutage einer der größeren Städte Costa Ricas und hat eine aufstrebende landwirtschaftliche Gemeinde. Fila Kaffee und die Gründungsorganisation SICA existieren nicht nur, sondern gedeihen durch Selbstkontrolliertes Wachstum, verknüpft mit dem Nutzen für die Bauern und der Qualität des Kaffees und erfüllt damit den Traum von Sasonetti.
Costa Ricanischer Kaffee hat die Standards für Kaffee im Nassverfahren, für Mittel- und Südamerika gesetzt. Die bekanntesten Kaffees kommen aus Terrazu, Tres Rios, Heredi und Alajuela. Glücklicherweise war es immer schwierig San Vito zu erreichen und ist daher nicht so bekannt. Wir sind klein - und wollen klein bleiben, dafür absolut qualitätsorientiert. Unser Ziel ist ein Auskommen zu haben, indem wir Ihnen den allerbesten Kaffee zu fairen Preisen verschaffen.
Die besten Kaffeebohnen aus Costa Rica wachsen über 1170 Meter und werden als „strikte Hartbohne“ bezeichnet. Die Bezeichnung „gute Hartbohne“ wird Kaffee auf einer Höhe von 990 – 1170 Metern gegeben. Wenn Sie La Fila auf Google Earth suchen, werden Sie sehen, dass wir diese Höhenstandards übererfüllen. Dieses abgeschiedene Gebiet liegt an der Grenze zu Panama und ist von dem Naturschutzgebiet La Amistad umgeben. La Amistad wurde von der UNESCO als schützenwert ausgeschrieben.
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Fila Kaffee ist der Vertrieb für die ursprüngliche Kaffeecooperative in San Vito, Costa Rica. Wir sind stolz darauf eine kleine aber starke Firma, mit einer limitiereten Ernte zu sein. Es gibt keinen anderen Kaffee, der mit unserer Produktvielfalt, der Reinheit der Bohne oder dem Einhalten der Standards von ISO und Fairtrade konkurrieren kann. Weil wir klein sind und unser Wachstum gut überlegt ist bieten wir den allerfeinsten, handgepflückten Kaffee der Welt. Es ist ein extrem hartes und feuchtes Geschäft in den Wolken um Ihnen den Kaffee so frisch wie möglich zu bringen. |
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Wir verschiffen den Kaffee nur in kleinen Mengen an Tagen, an denen geröstet wird. Die einzige Ausnahme ist unser „double O – kaffee“, (doppelt organischer Kaffee). Er wird nicht nur nach den Regeln der ISO und FAIRTRADE angebaut und geerntet, sondern auch auf die ursprüngliche und natürlichste Art und Weise getrocknet – durch die Sonne. Die spezielle Röstdauer und Temperatur wird so dem echten Gourmet überlassen. Er wird verschifft sobald er fertig ist.
Wenn Sie versuchen uns mit anderen Kaffeeproduzenten zu vergleichen, müssen Sie den Besten nehmen und dann noch eine Stufe höher gehen um zur Qualität von Fila Kaffe zu kommen.
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Jedes Jahr werden hunderte Seminare wie diese gehalten, um die besten Methoden für Erd- und Pflanzenpflege zu vermitteln. |
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Der Flughafen wurde gebaut um Baumaterial nach La Fila zu bringen. Er wird immernoch für medizinische Notfälle und von privaten Lufttaxis benutzt.
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Rund um unsere Felder gibt es reichlich Bromelien und Orchideen. Dies ist nur einer der Indikatoren, die zeigen wie rein unsere Erde und Pflanzen sind. |
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Fila-Kaffee wird in den höchsten Bergen Costa Ricas angebaut!
Sie werden keinen besseren Kaffee finden!
Wie die Ticos (so nennen sich die Costa Ricaner) sagen würden: PURA VIDA –das Volle Leben.
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